Die münstersche CDU-Landtagsabgeordnete Simone Wendland hat den Erlass von Schulministerin Yvonne Genauer zur Flexibilisierung des Offenen Ganztags (OGS) an den Grundschulen begrüßt.

„Damit löst die Landesregierung ein wichtiges Wahlversprechen ein und entspricht dem Wunsch vieler Eltern“ sagte Wendland. Die bisherige Regelung hatte es Eltern grundsätzlich untersagt, ihre Kinder früher aus den Ganztagsangeboten abzuholen, sondern erst nach den vorgegebenen Betreuungszeiten. „Die bisherige Regelung war viel zu starr und entsprach nicht der Lebenswirklichkeit“, so Wendland. Schließlich handele es sich bei den OGS-Angeboten nicht um regulären Schulunterricht, sondern um freiwillige Angebote wie Basteln, Sport oder Backen. „Man konnte Eltern nur schwer vermitteln, warum schwer zu bekommende Arzttermine sich danach richten mussten oder Musikschul- oder Sportvereinsangebote deshalb nicht wahrgenommen werden konnten“, sagte die CDU-Politikerin. Wendland betonte, dass die Neuregelung nicht als Geringschätzung der OGS-Arbeit missverstanden werden dürfe. Dagegen spreche schon die deutlich Erhöhung der OGS-Mittel im Landeshaushalt um sechs Prozent.

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