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Simone Wendland (CDU) will „Haus des Jugendrechts“ für Münster

Simone Wendland MdL und NRW-Justizminister Peter Biesenbach
Simone Wendland MdL und NRW-Justizminister Peter Biesenbach

Bundesweit erst 20 Gemeinschaftseinrichtungen von Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendgerichtshilfe

Die münstersche CDU-Landtagsabgeordnete Simone Wendland setzt sich dafür ein, dass in Münster ein „Haus des Jugendrechts“ entsteht. „Ein `Haus des Jugendrechts´ ist ein wichtiger Baustein im Konzept des Landes zur Bekämpfung von Jugendkriminalität“, sagte die CDU-Politikerin. In der Einrichtung sollten Polizei, Staatsanwaltschaft und die Jugendgerichtshilfe der Kommune unter einem Dach zusammenarbeiten. „Ziel ist es, dass straffällig gewordenen Jugendliche eine individuelle, deutlich spürbare und vor allem auch schnelle Strafe bekommen – das verhindert am wirksamsten weitere Straftaten“, sagte Wendland. In NRW gibt es in Essen, Dortmund, Paderborn und Köln bereits vier „Häuser des Jugendrechts“, bundesweit gibt es rund 20. Die Koalitionsfraktionen von CDU und FDP haben im Landtag jetzt zwei weitere Einrichtungen dieser Art für Nordrhein-Westfalen beantragt. „Ich bin mit Stadt und Justizministerium darüber im Gespräch, dass Münster eines dieser beiden Häuser bekommt“, sagte Wendland. Die bisherigen Erfahrungen mit Häusern des Jugendrechts seien außerordentlich positiv. „In Köln liegt die Rückfallquote bei straffällig gewordenen Jugendlichen bei 31 Prozent, im Landesschnitt bei 71 Prozent“, so Wendland.

Die münstersche Kriminalitätsstatistik hat für 2017 unter allen Tatverdächtigen 313 Kinder (6-14 Jahre), 947 Jugendliche (14-18 Jahre) und 987 Heranwachsende (18-21 Jahre) ausgewiesen. „Die gute Nachricht ist, dass die Jugendkriminalität rein statistisch gesehen kein besonders großes Problem ist und die Zahlen bei den Heranwachsenden seit 2015 rückläufig sind“, sagte Wendland. Sorgen bereite ihr aber, dass die Kriminalität bei Kindern und Jugendlichen seit 2015 gestiegen sei. „Unser Ziel muss es sein, das Entstehen von kriminellen Karrieren im Keim zu ersticken“, sagte die CDU-Politikerin. Sie erhoffe sich, dass es mit einem „Haus des Jugendrechts“ gelinge, in Münster dazu einen Beitrag zu leisten.

 
Vom 22.11.2018
Permalink: https://www.simone-wendland.nrw/?p=493
Kategorien: Aktuelles, Pressemitteilungen
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