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Gender-Sprache

AfD will zurück ins „sprachliche Mittelalter“

20.03.2019 | Keine Kommentare
Simone Wendland MdL Die münstersche CDU-Landtagsabgeordnete Simone Wendland hat der AfD vorgeworfen, Frauen aus dem öffentlichen Sprachgebrauch ausgrenzen zu wollen. Die CDU-Politikerin hielt jetzt für ihre Fraktion im Landtag die Gegenrede zu einem AfD-Antrag, in dem die Wiedereinführung des „generischen Maskulinums“ gefordert wurde. Beim Gebrauch des „generischen Maskulinums“ werden Amts- und Berufsbezeichnung ausschließlich in der männlichen Form benutzt, auch wenn Frauen und Männer gemeint sind. Wendland warf der AfD vor, sie wolle „zurück ins sprachliche Mittelalter“. Der Antrag passe zum sonstigen frauenpolitischen Programm der AfD, das auch mit „Kinder, Küche, Kirche“ überschreiben sein könne. „Die deutsche Sprache ist sehr vielfältig und präzise. (...)

Rede zum AfD-Antrag „Gender-Sprache in Nordrhein-Westfalen abschaffen – Wiederbelebung des generischen Maskulinums“

20.03.2019 | Keine Kommentare
Simone Wendland MdL Herr Präsident, meine sehr verehrten Damen und Herren, die deutsche Sprache hat viele Vorzüge. Eine dieser Vorzüge ist, dass sie über einen reichen Schatz an Redewendungen und bildhaften Vergleichen verfügt. Die Redewendung, die mir bei diesem Antrag sofort eingefallen ist, ist die vom Bock, der zum Gärtner gemacht werden soll. 
Damit, dass ausgerechnet die AFD sich zur Hüterin der deutschen Sprache, ja quasi zur Sprachpolizei aufschwingt, tut dies die Partei, die dafür am wenigsten dafür geeignet ist. 
Politikerinnen und Politiker keiner anderen Partei müssen schließlich so oft erklären, dass sie wohl missverstanden worden seien oder sich hier und da etwas unglücklich ausgedrückt hätten, (...)

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