Die CDU-Landtagsabgeordnete Simone Wendland hat die Aufnahme Altenberges in das Städtebauförderungsprogramm des Landes auch für 2026 als einen weiteren wichtigen Schritt für die Stärkung der Ortsmitte bezeichnet. Wie Wendland mitteilte, erhält Altenberge 4,463 Millionen Euro für die Erneuerung der Ortsmitte. Gefördert werden unter anderem die Sanierung des Bestandsrathauses, die Neugestaltung des Rathausplatzes, die Steuerung und der Abschluss der Erneuerungsmaßnahmen sowie private Baumaßnahmen zur Verbesserung des Stadtbildes und ein Verfügungsfonds zur Stärkung des Zentrums.
„Das ist eine richtig starke Nachricht für Altenberge“, sagte Wendland. „Eine Ortsmitte ist mehr als Verwaltung und Pflastersteine. Sie ist Treffpunkt, Visitenkarte und Alltagsort für die Menschen. Wenn Rathaus, Rathausplatz und private Fassaden zusammen gedacht werden, entsteht ein Zentrum, das Aufenthaltsqualität schafft und den Einzelhandel, die Gastronomie und das Ehrenamt vor Ort stärkt.“
Landesweit stellt Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit dem Bund rund 356 Millionen Euro für 139 Einzelvorhaben in 117 Städten und Gemeinden bereit. Auf den Regierungsbezirk Münster entfallen 24 Projekte mit einem Fördervolumen von 99,2 Millionen Euro. Für alle im Programm enthaltenen Vorhaben ist nach Angaben des Ministeriums der vorzeitige Maßnahmebeginn erteilt; ein formales Warten auf den Bewilligungsbescheid ist daher nicht erforderlich.
Wendland betonte, jetzt komme es auf eine zügige und bürgernahe Umsetzung in Altenberge an. „Die Förderung ist kein Selbstzweck. Sie muss sichtbar werden: in einem attraktiveren Rathausumfeld, in mehr Barrierefreiheit, in einem besseren Stadtbild und in einer Ortsmitte, in der man sich gerne aufhält. Altenberge bekommt damit Rückenwind aus Düsseldorf. Jetzt können Gemeinde, Eigentümer und Akteure vor Ort diese Chance entschlossen nutzen.“












