Münster bleibt Vorreiter bei der Geothermie. In den nächsten beiden Jahren wird es gleich zwei Bohrungen an Standorten geben, an denen beträchtliche Vorkommen von heißem Tiefenwasser vermutet werden, das dann für Heizzwecke genutzt werden könnte. „Die Millionenförderung des Landes hat es ermöglicht, dass es nun in Münster weitergehen kann“, sagte die CDU-Landtagsabgeordnete Simone Wendland. Das Land hatte mit insgesamt 5,7 Millionen Euro eine umfassende und spektakuläre 3D-Untersuchung des gesamten Stadtgebietes finanziert, mit der das Tiefenwärme-Potenzial der Stadt ermittelt wurde. Keine Stadt in NRW ist damit so gut untersucht, wie Münster und offenbar besteht auch ein erhebliches Potential.
Deshalb wird das Land NRW selbst nun durch seinen Geologischen Dienst 2027 in Münster eine Forschungsbohrung vornehmen.
Von der Bohrung des geologischen Dienstes des Landes könnten wiederum die Stadtwerke profitieren.
Ein Jahr später wollen dann die Stadtwerke in der Nähe des Hafens bohren. Eine sichere, preiswerte und umweltfreundliche Energiequelle in unmittelbarer Nähe wäre ideal für Münster.












