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Schwangerschaftsabbruch

Simone Wendland (CDU) kritisiert SPD-Forderung nach Streichung des §219a

03.01.2019 | Keine Kommentare
Simone Wendland MdL Die münstersche CDU-Landtagsabgeordnete Simone Wendland hat Münsters SPD-Frauen für ihre neuerliche Forderung, den §219a im Strafgesetzbuch ersatzlos zu streichen kritisiert. Der Paragraph stellt die Werbung für Schwangerschaftsabbrüche unter Strafe. „Die SPD tut so als ob sie mit ihrer Forderung das große Problem, dass Ärzte Patientinnen nicht über Schwangerschaftsabbrüche informieren dürften, lösen will“, sagte Wendland. Tatsächlich habe in ganz NRW in den beiden vergangenen Jahren jeweils nur einen Fall eines Verstoßes gegen den §219a gegeben, der in der offiziellen Statistik erfasst worden sei. Informationen über Schwangerschaftsabrüche zu erhalten sei außerdem heute nun wirklich nicht mehr schwierig. Sie halte es deshalb auch (...)

Rede zum Antrag „Kriminalisierung von Ärztinnen und Ärzte wegen Werbung für Schwangerschaftsabbrüche“ (Drs. 17/1433)

21.12.2017 | Keine Kommentare
Rede zum Antrag „Kriminalisierung von Ärztinnen und Ärzte wegen Werbung für Schwangerschaftsabbrüche“ Herr Präsident! Meine Damen und Herren! Man könnte es sich mit Ihrem Antrag wirklich leicht machen. Ein Schwangerschaftsabbruch ist eine Straftat. Deshalb ist es nur konsequent, dass die Werbung dafür auch strafbar ist. Ganz so einfach ist es aber nicht, und daher spricht zu diesem Tagesordnungspunkt auch nicht Mann, sondern Frau. Es gibt im Leben wohl kaum eine persönliche Erfahrung, die so emotional bewegt wie eine Schwangerschaft. Für die allermeisten Frauen bedeutet diese Erwartung große Freude. Für einige Frauen geht es aber nach der Feststellung einer Schwangerschaft um die Frage von Leben und Tod, nämlich um das Leben ihres ungeborenen Kindes. (...)

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