Die münstersche CDU-Landtagsabgeordnete geht davon aus, dass Münster von der Wahl Markus Lewes zum Präsidenten des Deutschen Städtetages unmittelbar profitieren wird. „Münsters Bekanntheitsgrad wird weiter steigen – und diesmal nicht als heimliche Krimihauptstadt, sondern als Stadt hervorragender Lebensqualität“, sagte Wendland. Die Erfahrung zeige, dass Medien den Städtetagspräsidenten bei Interviews über kommunale Problemlagen oft auch nach der Situation in seiner eigenen Stadt fragten. Das seien ideale Gelegenheiten zur bundesweiten Profilierung Münsters. „Ausserdem wird jetzt sicherlich so manche Sitzung und Konferenz nach Münster gehen, die sonst an unserer Stadt vorbeigegangen wäre“, sagte die CDU-Politikerin.

Wendland wies darauf hin, dass Lewe nicht nur der erste Münsteraner OB überhaupt sei, der Präsident des Städtetages geworden sei, sondern auch der erste OB aus Nordrhein-Westfalen seit 22 Jahren. „Der neuen Landesregierung wird es bei ihren Bemühungen, die Kommunen zu stärken, helfen, dass mit Markus Lewe der oberste Repräsentant der deutschen Städte aus NRW kommt und sie gerade auch mit den Erfahrungen aus anderen Bundesländern beraten kann“, sagte die Christdemokratin.

Sorge, dass für die Stadtverwaltung wegen Lewes zusätzlicher Aufgabe ein Nachteil entstehen könnte, hat die Landtagsabgeordnete nicht. „Mit Thomas Paal haben wir einen hervorragenden Stadtdirektor, der Markus Lewe den Rücken freihält und von den Kontakten, Ideen und Informationen aus anderen Städten hat die ganze Stadtverwaltung etwas“, sagte Wendland.