Das von der Rathauskoalition im vergangenen Jahr eingestellte On-Demand-Projekt „Loop“ mit digital buchbaren Minibussen erhält mit Hilfe des Landes Nordrhein-Westfalen möglicherweise eine neue Chance. Wie die CDU-Landtagsabgeordnete Simone Wendland erklärte, hat das Land nun ein Förderprorgamm für On-Demand-Ridepooling aufgelegt, mit dem den Kommunen die entstehenden Betriebskostendefizite für solche Angebote erstattet werden sollen. „NRW möchte Angebote wie Loop im ganzen Land zur Schließung von Lücken im ÖPNV-Angebot etablieren“, sagte Wendland. Es gehe darum eine landeseinheitliche Struktur für einfach vorzunehmende Buchungen aufzubauen, an der sich möglichst viele Kommen beteiligen sollten. Die Städte und Gemeinden können ab sofort beim zuständigen Umwelt- und Verkehrsministerium die Fördermittel beantragen.
„Die grün geführte Rathauskoalition hat die Tür für Loop zugeschlagen, der grüne Verkehrsminister Krischer macht sie wieder auf“, sagte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Ratsfraktion Walter von Göwels. Die Koalition habe Loop ohne Alternative eingestampft, das Land zeige genau diese Alternative jetzt auf. Von Göwels riet der Rathauskoalition sich die Argumentation Krischers für die nun geförderten On-Demand-Dienste genau anzusehen. „Was die Grünen in Münster wortreich ablehnen, wird von den Grünen landesweit begrüßt und sogar trotz knapper Haushaltsmittel gefördert“, sagte von Göwels.












